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Herrenberger Spielcontainer

LIVE auf der Herbstschau: Mitarbeiter der Stadt Herrenberg bauen Spielplatz für Flüchtlingskinder

Samstag, den 12. Oktober 2014 und Sonntag, den 13. Oktober 2014

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Herrenberg packen außerhalb ihrer Arbeitszeit ehrenamtlich an: Während der Herbstschau bauen sie am Wochenende aus einem Frachtcontainer einen mobilen Spielplatz für Flüchtlingskinder (Stand F 107). Diese Container-Umbau-Aktion trägt den Namen Herrenberger Box. Die Idee dahinter ist, einen für Kinder einladenden und anregenden Platz in einem Flüchtlingslager zu schaffen. Platz, um als Flüchtlingskind einfach mal wieder Kind zu sein und das zu tun, was Kinder überall auf der Welt tun: Spielen.

Ausrangierter Frachtontainer wird zu einladendem Spielplatz

Ein ausrangierter Frachtcontainer wird zur tollen Kiste, die jede Menge Schätze offenbart: Schaukel, Rutsche, Seile verwandeln die Box in einen mobilen Spielplatz, der mit jeder Menge Spielgeräten gefüllt die Fantasie und Bewegungslust der Kinder anregen. Mobiler Spielplatz und kompakte Transporthülle in einem: So kann der ausklappbare Spielplatz genau dorthin auf die Reise geschickt werden, wo der Bedarf am dringendsten ist.  

Mitarbeiter der Stadt Herrenberg ehrenamtlich am Wochenende im Einsatz

Die praktische Arbeit vom Schweißen und Flexen über Bau, Ausstattung und Dekoration des Containers übernimmt ein Team der Stadtverwaltung und der Feuerwehr. Am Samstag und am Sonntag nimmt der erste Container Gestalt an. Alle Besucher der Herbstschau dürfen zuschauen. Wer weiß, vielleicht finden sich ja schnell Nachahmer, die von der Idee so begeistert sind, dass sie eine weitere Herrenberger Box bauen wollen? 

Für Flüchtlingskinder

Flüchtlingskinder haben eine traumatische, oft Monate dauernde Reise hinter sich. Sie tragen prägende Bilder von Krieg, Gewalt und Vertreibung mit sich und haben viel Leid erfahren. Die Flüchtlingslager versorgen sie mit dem allernotwendigsten zum Leben: Nahrungsmittel, medizinische Versorgung, ein Dach über dem Kopf. Spielplätze in Flüchtlingslagern sind unbezahlbarer Luxus und gibt es deshalb so gut wie keine.

Die Herrenberger Box: Mobil und weltweit einsetzbar

Der Bau eines mobilen, weltweit einsetzbaren Spielplatzcontainers unter Anleitung und mit Unterstützung des Vereins KuKuK-Kultur e. V. ist ein gemeinsames Sozialprojekt unter Kollegen der Stadt Herrenberg. Sie sind von der Idee eines mobilen Spielcontainers überzeugt, denn die Früchte ihrer ehrenamtlichen Arbeit kommen genau da zum Tragen, wo es bitter nötig ist und die Hilfe spürbar ankommt.

Aus der Herrenberger Verwaltung heraus in die Bürgerschaft hinein

Gleichzeitig soll dieses konkrete Projekt die öffentliche Wahrnehmung auch grundsätzlich auf das Thema Flucht und Vertreibung lenken. Es soll dazu beitragen, die Situation von Flüchtlingen in der Welt wie auch in unserer Heimat zu beleuchten, deren Beweggründe für die Flucht und deren jetzigen Lebensumstände.